Kreisdiakonisches Werk Greifswald-Ostvorpommern e.V.

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Sonntag, 05 . Februar 2012   
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Kindertagesstädte Christuskirche

Pädagogischen Ziele

Musikalisch, künstlerische und ästhetische Erziehung

Je nach Begabung und Talent lässt sich dieses Gebiet im Tagesablauf vielfältig ausbauen. Eine musische Erziehung ist heute gar nicht mehr wegzudenken. Der tägliche Morgenkreis wird mit Liedern und Tänzen begleitet. Die Unterstützung mit Orffschen Instrumenten, die die Kinder selbst handhaben, gehört ebenso zum täglichen Bild, wie das individuelle Eingehen auf jedes Kind. Die künstlerische und ästhetische Erziehung widerspiegelt sich in alle Räumlichkeiten der Kindereinrichtung. Bei der Gesamtausgestaltung arbeiten alle Altersgruppen mit. Je nach Themen und Jahreszeiten fertigen die Kinder kreative Arbeiten an. Die Krippenkinder zeigen in ihren Anfängen den Umgang mit Material und üben die ersten Fingerfertigkeiten. Mit verschiedenen Materialien und Techniken können sich die Kinder ausprobieren und ihre Fertigkeiten erwerben. Hierbei liegt insbesondere auch die Aufgabe der ErzieherIn nicht nur die Fähigkeiten jedes Kindes individuell zu sehen und zu fördern, sondern auch auf Normen im Umgang mit Material, Menge und Werten zu achten.

Erziehung zur Selbständigkeit und Toleranz

Die Kindereinrichtung bietet dem Kind konkrete Angebote für die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Lebenssituationen. Im Kontakt mit dem Elternhaus wird dem Kind zur Selbständigkeit und Eigeninitiative verholfen. Die Erzieherin hilft dem Kind , sein Selbstwertgefühl zu entwickeln, so dass es sich nicht entmutigen lässt und fähig wird, schwierige Situationen durchzuhalten und trotz Niederlagen neu anzufangen. In der Kindereinrichtung kann das Kind lernen, den Anderen neben sich zu verstehen, ihn zu tolerieren und anzunehmen und mit ihm gemeinsam zu leben und zu handeln. In der Beziehung zwischen Kind und Erzieher wird ein partnerschaftliches Verhältnis angestrebt. Bestimmte Normen sind durch die Ordnung der Kindereinrichtung gegeben.

Sport- und Gesundheitserziehung

Die Ziele der sportlichen Angebote sind auf die altersgemäße Herausbildung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten und auf die Vermittlung methodischer Bewegungsabläufe gerichtet. Im Bewegungs- und Turnraum sammeln die Kinder Körper und Bewegungserfahrungen, die sie auch für Gemeinschaftsspiel, Bewegung und Spiel an frischer Luft und bei Wettkämpfen nutzen können. Ein wichtiger sozialer Bestandteil der Sporterziehung ist neben dem gesundheitlichen Aspekt die Erziehung zu Übernahme von Verantwortlichkeiten und Fairness. Die Phase der körperlichen Ertüchtigung schließt auch eine Phase der seelischen Kontrolle mit ein. Bei Ruhe und Entspannungsphasen ist die Meditation sehr beliebt. Kindgerechte Tonträger und Bücher finden, in Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Krankenkassen, Anwendung. Für Ganztags- und Teilzeitkinder ist im Tagesablauf eine altersspezifische Ruhe- und Schlafzeit eingeplant.

Entdeckung der Natur und Umwelt

Wie bereits in der Religionspädagogik erwähnt, entdecken die Kinder Natur und Umwelt in und um die Kindereinrichtung sowie ihrem Wohnumfeld. In einem eigens angelegten Kräutergarten sehen die Kinder ihre Pflanzen heranwachsen. Sie lernen die Nutzbarkeit ihrer Früchte und bringen dieses Wissen in das Kirchenjahr mit ein. Hierbei sollen sie nicht nur die Gesetzmäßigkeiten erfassen und verstehen, sondern auch bewusst damit umgehen. Die Kinder wachsen in einer Zeit der Wegwerfgesellschaft und Schnelllebigkeit heran. Die ErzieherInnen vermitteln ihnen Alternativen zum richtigen Umgang mit Abfällen. In den Gruppenräumen sammeln sie getrennt nach Papier, wieder verwertbaren Materialien(grüner Punkt) und sonstigen Hausmüll. Eltern können durch Vorschläge und Teilnahme an Arbeitseinsätzen beim Gestalten des Außengeländes beitragen.. Hier soll sich ebenfalls die Verbundenheit der Erziehungsberechtigten mit der Kindereinrichtung präsentieren.

Pflegen von Traditionen und gemeinsames Feiern

Traditionen sind ein fester Bestandteil des Kindertagesstättenlebens. Für Kinder ist es wichtig feste Eckpunkte zu haben. Das beginnt bereits bei der Eingewöhnung der jüngsten Kinder. Sie werden mit einer Gewohnheit konfrontiert, die sie wahrnehmen, verarbeiten und wieder umsetzen. Dabei hilft ein kontinuierliches Aufbauen der Anwesenheitszeiten. Hier erleben die Kinder täglich immer wiederkehrende Abläufe im Tagesablauf. Das bringt schnell eine Sicherheit in der neuen Umgebung. Begleitet von einer vertrauten Person fühlt das Kind sich geborgen. Im „Großen Morgenkreis“ treffen sich alle Kinder in regelmäßigen Abständen in der Kirche. Sie sehen und lernen hier vorwiegend biblische Geschichten. Dabei gestalten sie Szenen mit und haben Freude mit den anderen Kindern ihrer Gruppe. Sie überwinden zum Beispiel Ängste, sich vor vielen Kindern darzustellen. Sie werden offener gegenüber ihrer Gruppe und schulen ein selbstsicheres Auftreten. Das gemeinsame Feiern von Gemeindefesten und Festgottesdiensten mit Eltern ist schon zum festen Bestandteil im Kirchenjahr geworden. Das Kindergartenfest zum Kindertag bietet immer wieder Gelegenheit mit der Familie Spiel und Spaß zu erleben. Das Krippenspiel in der Adventzeit üben die Vorschulkinder ein und führen es in der Kirche auf.





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